Irma Wagner
Presse


Das ehemalige Haus, Salzburger Festspiele 2011
„Die Schauspieler sind grandiose Typen, die ihre von fern her an Gorkis „Nachtasyl“ erinnernde elende Tätigkeit mit unglaublicher Authentizität ausführen. Manchmal möchte man mitweinen, manchmal möchte man sie umarmen, manchmal ermorden.
Die Signa Truppe springt das Publikum an wie ein wildes Tier.
Stets will die Kunst das Leben erreichen. Das gelingt hier. Die imaginäre vierte Wand der Bühne ist niedergerissen, Katharsis ereignet sich. Die Schauspieler sind grandios. Das Stück überzeugt.“
Barbara Petsch, „Die Presse“, 18.8.2011

„Und es ist große Schauspielkunst, wie die Akteure es schaffen, anrührend und brutal zugleich zu wirken.
Es kann allein die Gewissheit noch retten, dass hier ja alles nur Theater ist.
Die Sache ähnelt den Filmen von Ulrich Seidl, in denen das Soziale auf so grausam echte Weise persifliert ist, dass man eingreifen möchte.“
Paul Jandl, „Die Welt“, 23.8.2011

„“Das ehemalige Haus“ ist kathartisch und didaktisch zugleich, ein Thesenstück im besten Sinn. Es weiß jeden Moment, warum es die Welt adressiert.“
Uwe Mattheis, „taz“, 22.8.2011

„Man muß sich in dieser erschreckend realistischen Aufführung immer wieder daran erinnern, daß hier Schauspielerinnen und Schauspieler im Einsatz sind. Auch wer den Darstellern nicht so nahe kam, ist beeindruckt: Unglaublich, wie „echt“ hier gespielt wird.“
Wolfgang Kralicek, „Theater Heute“, Oktober 2011

„Theater läßt einem die Chance, sich anzulügen. Signa nimmt einem diese Chance, und sie nehmen mich wörtlich mit in Abgründe und Seelentiefe..“
Bernhard Flieher, „Salzburger Nachrichten“, 18.8.2011
 
Die Hundsprozesse (Kölnische Rundschau 14.5.2011)
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Othello, Volkstheater Rostock
Regie: Rudolf Koloc, Rolle: Desdemona

„Der Radau verstummt, wenn Desdemona (Irma Wagner) ihrem Othello (MatthiasHorbelt) begegnet: da erscheint die Liebe als ein Wesen nicht von dieser Welt und zwingt alles Kriegs-Durcheinander für einen Augenblick in die Knie. Es sind Momente der stillsten Andacht, wenn Desdemona in rosa Tüll zitternd und verletzlich vor der schwarzen Wand steht und Othello kommt, sie zu beschützen, und die Sprache der Liebenden ist reines Shakespeare-Englisch-ein hervorragender Einfall, die Einheit des Paares von der Falschheit der Welt abzugrenzen.“
Tanja Jeschke, Ostsee Zeitung

“Naive, bedingungslose Liebe bringt Desdemona ihrem frisch vermählten Mann entgegen und bezahlt für ihre Liebe mit dem Tod. Irmgard Wagner verkörperte mit strahlendem Lächeln und Schmollmund perfekt diese naive Schöne, „ein großes Kind“, dem zumindest Othello und Cassio verfallen sind.“
Christian Hiersemenzel
 
Boeing-Boeing
"... Die von Irma Wagner herrlich kantig dargestellte Schweizerin verliebt sich in Robert und kriegt ihn auch. ..."
Ralf Kapries

"... In der Pause teilt eine Herrenrunde die Stewardessen unter sich auf: ... ein anderer traut sich zu das Temperament der Swiss-Air-Mitarbeiterin Judith (Irma Wagner) zu zügeln ..."
Ulrich Jaschek
 
The shiver that goes beyond
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Die Hundsprozesse, Schauspiel Köln 2011
„Am spannendsten wird es, wenn man sich traut, aus den Schemata auszubrechen, die Darsteller zu fordern. Die verführerische Pflegerin Hulds (Irma Wagner) ist eine der wenigen Figuren, die von sich aus solche Impulse geben.“
Stefan Keim, Frankfurter Rundschau, 29.4.2011

„Die Krankenschwester des Anwalts (Irma Wagner) drängt mich, nicht unwillig, in einen Aktenraum. Sie will mir ihre Unterwäsche zeigen. Sie mag Angeklagte, die hätten so was Verruchtes, und fragt, ob ich mir nicht eine neue Frau am Gericht suchen möchte. Zum Beispiel sie?“
Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 21.4.2011

„In der Kantine testet die attraktive Leni (Irma Wagner) in gestärkter Schwestern Tracht mal kurz meine eheliche Verlässlichkeit –„ magst mich nicht gegen Deine Frau tauschen?“
Eher nicht, aber meine Telefonnummer flirtet sie mir ab.
Klar, Leni geistert als Verlockung auch durch Kafka ́s Instanzenirrgarten.“
Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau, 21.4.2011

 
Die Hundsprozesse (Kölner Stadt-Anzeiger, 02.05.11)
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Kugeln über'm Broadway
"... Aber vorher zeigt Irma Wagner langbeinig-erotisch und mit dem für diese Rolle notwendigen Charme der Dilettantin, wie man eine Theaterprobe durch vulgäre Einfältigkeit zur Tortur macht. ..."
Harald Hilpert

"... Irma Wagner gibt eine wunderbare Studie des ordinären Revuegirls. ..."
Axel Krauße
 
Prolific executive ideas, enjoyable staging ...
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One broard too much ...
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